Hauptsponsor Charles Kuonen Hängebrücke

Hauptsponsor Charles Kuonen Hängebrücke

Das Wort des Hauptsponsors anlässlich der Eröffnungsfeier vom 29.07.2017

Geschätzte Bergfreunde

Was für ein emotionaler Moment! Ich bin begeistert! Herzliche Gratulation den Initianten dieses zukunftweisenden Projektes und dem Bauherrn des neuen Wander-Highlights am Europaweg!

Ich fühle mich geehrt, der längsten alpinen Hängebrücke der Welt meinen Namen verleihen zu dürfen, der «Charles Kuonen Hängebrücke am Europaweg»! So habe ich denn mit grosser Vorfreude dem heutigen Tag entgegengesehen; dass nun so viele Leute und Bergfreunde zu Fuss hinauf zum ‚Höüschbiel‘ auf über 2000 Meter gekommen sind, um an der Eröffnungsfeier der neuen Hängebrücke teilzunehmen, ist für mich zusätzliche Bestätigung für mein Engagement einer guten Sache zuliebe.

Zu den privaten Gründen meiner finanziellen Beteiligung

Im Monat Oktober 2016 bin ich in unserer Oberwaliser Hauszeitung ‚Walliser Bote‘ eher zufällig auf einen Bericht zum Plan einer neuen Hängebrücke oberhalb von Randa gestossen, dies nachdem die erste seit einem Steinschlag im Jahre 2010 nicht mehr gangbar gewesen ist. Da neben den Initianten auch die 5 Trägergemeinden der Talschaft hinter dem Projekt für eine neue Hängebrücke standen, habe ich mich vom Sponsoren-Aufruf sogleich angesprochen gefühlt. Die Idee, die neue Hängebrücke allenfalls als Hauptsponsor zu unterstützen, hat mich und meine Frau geradezu begeistert!

Warum? Wir sind schon seit vielen Jahren Bewunderer und Freunde des Mattertals, der prachtvollen Landschaft, der gewaltigen Berg- und Gletscherwelt rund um Monte Rosa, sowie dem weltberühmten, majestätischen Matterhorn:

  • Früher waren es Tagesauflüge ins Mattertal, zu Skitouren und zum Skifahren; später folgten Ski- und Wanderferien in Zermatt. Jeder Aufenthalt immer wieder ein Erlebnis!
  • Als Berufs- und Laufbahnberater war ich ebenfalls während einigen Jahren an der Orientierungsschule Zermatt tätig. Ich habe auch an diese Zeit nur gute Erinnerungen!
  • Zudem hat auch meine Frau Annemarie, eine gebürtige St. Niklauserin, bis heute einen emotionalen Bezug zum Dorf und zum Tal bewahrt.
  • Und wie es der Zufall wollte, konnten meine Frau und ich im vergangenen Jahr uns ebenfalls den Traum eines Eigenheims in Zermatt verwirklichen. Seit September 2016 sind wir nun mit Stolz ‚Mattini‘!

Doch viele werden sich nun fragen, warum ich mich gerade an einem Brückenprojekt finanziell beteiligt habe? Hier meine Antwort in Form eines philosophischen Exkurses.

Ein kurzer Exkurs zum Thema ‚Brücke‘:

  • Brücken faszinieren die Menschen seit je her. Sei es als Wunderwerke und ihrem praktischen Nutzen oder wegen ihrer symbolhaften Bedeutung:
  • Brücken verbinden Menschen, die vorher voneinander getrennt gewesen sind bzw. die nur auf Umwegen zueinander finden konnten;
  • Beim Überqueren einer Brücke hinterlässt der Mensch immer auch Spuren seiner Vergangenheit, Spuren des Lebens;
  • Für mich selber symbolisiert die neue Hängebrücke ebenfalls den Übertritt von meinem aktiven Berufsleben ins Pensionsalter; den Übergang in einen Lebensabschnitt in ‚ruhigere Gewässer‘; dies verbunden mit nichts Schönerem, als durch den Namen der Hängebrücke am Europaweg Spuren des Lebens zu hinterlassen!

Das Hauptmotiv als Schlusswort

Nach 30 Jahren Tätigkeit als Psychologe bei der Studien- und Berufsberatungsstelle Oberwallis, nach erfolgreichen Jahren als Unternehmer und Mitglied einer mittelständischen Familienkellerei, kann ich heute auf ein gutes und erfülltes Leben zurückblicken.

Ich tue dies im Wissen, dass man für alles Glück im Leben immer wieder dem Schöpfer danken, oder auch andere Menschen an seinem Glück partizipieren lassen kann. So möge denn die „Charles Kuonen Hängebrücke am Europaweg“ stets für die Verbundenheit meiner Familie zum wunderschönen Mattertal und seinen Bewohnern in Erinnerung bleiben.

Charles Kuonen
Zermatt, 29.07.2017

Fähigkeiten

Gepostet am

September 19, 2016